Positiv Denken – Warum du es JETZT lernen solltest!

Positiv Denken

Positiv Denken – Warum du es JETZT lernen solltest!

Wie oft hast du negative Gedanken?
Und wie viel Aufmerksamkeit schenkst du positiven Gedanken?

Wusstest du, dass wir laut Wissenschaftlern unseren Fokus Tag für Tag viel mehr auf die negativen statt auf die positiven Dinge legen? Wusstest du, dass das unglaublich viel Kraft und Energie raubt? Und wusstest du, dass man mit positiven Gedanken viel mehr im Jetzt lebt? Mal ganz abgesehen davon, dass positives Denken viel besser für die Gesundheit ist…

Jeder von uns kennt es: Das Hineinsteigern in kleine, unbedeutende Dinge wie auch das Gefühl von Unzufriedenheit und mangelnder Selbstliebe. An dieser Stelle kommt dann oft die Diskussion um die Begriffe Realist / Optimist / Pessimist auf – doch darum geht es nicht. Wenn ein Realist positiv denkt, wird er nicht automatisch zum naiven Träumer. Ganz im Gegenteil, denn den Großteil unseres Alltags negativ zu betrachten, ist garantiert nicht realistisch.

So viele Dinge, die uns tagtäglich passieren, betrachten wir durch eine “manipulierte” Wahrnehmung. Manipuliert insofern, als dass wir bei den meisten Ereignissen selbst entscheiden, ob wir das Gute oder das Schlechte in ihnen sehen. Wir selbst manipulieren unsere Denkweise in die (un)gewünschte Richtung. Denn ein negatives zukünftiges Ereignis ist gegenwärtig genau so wenig Realität wie ein positives – wir wissen es eben einfach nicht, es ist die Zukunft. Und ob wir sie heute schwarz oder weiß malen… es kommt eh wie es kommen soll. Warum dann also unnötig Energie durch Schwarzmalerei verschwenden?! Insbesondere eine Schwarzmalerei, die in den meisten Fällen gar nicht erst zur Realität wird, da sie nur auf unseren Ängsten basiert?!

Oftmals stecken hinter unseren negativen Gedanken einfach nur Sorgen, Ängste und Zweifel, die es zu kontrollieren gilt. Natürlich haben diese Emotionen ihre Daseinsberechtigung – sie dürfen jedoch nicht unser Leben bestimmen. Genau so, wie wir uns positiv Denken einreden können, so können wir uns auch eine negative Denkweise aneignen. Entweder machen wir das Beste oder das Schlechteste aus einer Situation. Wir können uns ewig darüber ärgern oder es schnell gut sein lassen und daraus lernen. Und wir können lernen Umstände zu akzeptieren, die wir nicht ändern können. Natürlich ist es nicht immer leicht und man braucht sich selbst nichts vormachen. Dennoch kontrollieren nur wir allein unsere Gedanken und deren Richtung.

Ein Beispiel hierfür sind permanente Ängste, Sorgen und Frustrationen über vergangene Geschehnisse oder potenzielle Situationen. Vergangenes können wir nicht mehr ändern (aber daraus lernen!) und was in der Zukunft passiert, das wissen wir nicht. Außerdem sind wir viel glücklicher, wenn wir im Hier und Jetzt leben, als uns im Vorfeld  über Dinge zu sorgen, die zu 99% ja doch nicht eintreten. Durch meine Angststörung weiß ich ganz genau, wie stark Emotionen die Realität verzerren. Ich weiß, wie sehr man sich in Dinge hineinsteigern kann, die niemals eintreten werden. Jedes mal aufs Neue bin ich traurig, dass ich so viel Energie in Hirngespinste stecke, die genau dies bleiben: Kopfkino. Hätte ich die Zeit doch lieber für Dinge genutzt, die mich glücklich machen.

Statt mit eingezogenem Kopf und hängenden Schultern wäre ich nicht durch den Alltag gehuscht, sondern fröhlich lächelnd und erhobenen Hauptes durch die Straßen getanzt. Auch wenn meine Katastrophengedanken trotzdem nicht Realität geworden sind – ich hätte mit meiner Einstellung stattdessen lieber positive Dinge in mein Leben geholt, statt mich so zu quälen. Und wisst ihr was? Ganz allein ICH habe mich zu diesen negativen Gedanken hinreissen lassen, die völlig unnötig waren. Nicht nur unnötig, sondern auch unrealistisch, denn nichts davon ist eingetreten. Also bin auch nur ICH dazu in der Lage, meine Gedanken in eine positive Richtung zu “manipulieren”.

Positiv Denken – so lernst du es

  1. Schaffe einen Wohlfühlort: Eine sehr hilfreiche Übung. Überlege dir einen Ort oder eine Situation aus deiner Vergangenheit, die dir ein gutes Gefühl gibt. Erinnere dich an Farben, Gerüche, Strukturen – einfach alles, was du mit deinen Sinnesorganen aufnehmen konntest. Präge es dir gut ein. Jedes Mal, wenn du Ängste und Zweifel bekommst und merkst, dass dich negative Gedanken kontrollieren, dann manipuliere deine Gedanken ins Positive, indem du dich an deinen Wohlfühlort oder die Situation zurückversetzt.
  2. Überzeuge dich selbst: Man kommt sich hierbei etwas blöd vor, doch es hilft. Wenn du merkst, dass dich negative Gedanken und Emotionen überrollen, dann stelle dich vor einen Spiegel und rede mit dir selbst. Wenn du Angst hast, dann beruhige dich. Begrüße die Angst, sprich ihr gut zu und dann lass sie wieder gehen. Mach dir bewusst, dass sich alles in deinem Kopf abspielt. Es sind Ängste – keine Realität!
  3. Schreibe positive Dinge auf – Dies wird immer wieder geraten und ist immer wieder hilfreich. Nimm dir morgens und abends die Zeit, um jeweils 3-5 Dinge aufzuschreiben, für die du dankbar bist. Dinge, Menschen oder Situationen die dich glücklich machen und dir ein gutes Gefühl geben. So kannst du dich langfristig dazu bringen deine Gedanken umzulenken, um grundsätzlich positiver eingestellt zu sein.

Warum du also JETZT positives Denken lernen solltest (wenn du es nicht schon tust)?! Weil es gesünder ist und du durch Ausstrahlung, Einstellung und Verhalten viel mehr gute Dinge in deinem Leben anziehen wirst. Gibst du Ängsten und Zweifeln die Macht dich einzuschränken, dann wirst du niemals alles versuchen, um deine Ziele und dein Glück zu erreichen. Du wirst dich selbst (unterbewusst) ausbremsen und einschränken, Erfolge nicht anerkennen und somit dein Potenzial nicht ausschöpfen. Glaub an dich und denke positiv – denn so wirst du die positiven Dinge in dein Leben holen.

Wie ist das bei euch?
Ist euch positiv Denken wichtig?
Versucht ihr immer positiv zu bleiben oder erwischt ihr euch manchmal dabei, wie ihr euch in etwas hineinsteigert?
Achtet ihr bewusst darauf, in welche Richtung eure Gedanken gehen?

Ich wünsche euch ein wundervolles Wochenende ihr Lieben!
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(Instagram)

6 Kommentare

  1. 09/01/2018 / 11:38 AM

    Das ist manchmal ganz schön schwer, positiv zu denken, denn in negativen Gedanken bleibt man leichter hängen. ich versuche aber mal, deine Tipps umzusetzen :-*

    viele liebe Grüße
    Melanie / Goldzeitblog

    • Juli
      Autor
      09/04/2018 / 9:40 AM

      Da hast du recht Liebes, aber man kann es zumindest so gut es geht machen 🙂 Liebe Grüße <3

    • Juli
      Autor
      09/04/2018 / 9:40 AM

      Danke dir meine Liebe 🙂

  2. 09/03/2018 / 6:12 PM

    Positiv Denken ist echt wichtig und ich bin überzeugt davon, dass eine positive Einstellung Dinge auch positiv beeinflusst. Auch Rückschläge im Leben sind immer für etwas gut und daher sollte man immer das Glas als “halb voll” betrachten. Die Einstellung ist auf jeden Fall die entspanntere 😉

    Liebe Grüße, Milli
    (https://www.millilovesfashion.de)

    • Juli
      Autor
      09/04/2018 / 9:38 AM

      Oh ja da hast du recht meine Liebe 🙂 Davon bin ich auch überzeugt!

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