Coronavirus in Potsdam – Tag 1 – leere Straßen

Aktueller Stand:

Coronavirus positiv weltweit: 395.938
Coronavirus positiv in Deutschland: 31.788

Am Coronavirus in Deutschland verstorben: 144
Coronavirus positiv in Brandenburg: 443

Coronavirus positiv in Potsdam: 56

Wenn ich morgens aufstehe, dann muss ich mich erstmal kurz sammeln. Ich muss sortieren, was gerade alles auf der Welt passiert. Denn irgendwie habe ich noch nicht wirklich viel von den Geschehnissen realisiert. Die Nachrichten überschlagen sich, permanent gibt es neue Hiobsbotschaften und alles fühlt sich wie ein gigantischer Alptraum an. Man sieht das gleiche Leid in doch so unterschiedlichen Ländern, Tag für Tag – und trotzdem wirkt es wie ein gruseliger Hollywoodstreifen. Doch das Coronavirus hat alles im Griff, es ist bei jedem von uns und ein Ende ist nicht absehbar.

Das Coronavirus in Potsdam – leere Straßen

Ein Stück greifbar wurde die aktuelle Situation für meinen Freund und mich, als wir gestern Abend kurz frische Luft schnappen wollten. Unterwegs kam uns wie so oft die Idee, dass wir uns etwas zum Abendessen mitnehmen. Wir wussten schon aus den vergangenen Tagen, dass uns leere Straßen auf unserem Spaziergang erwarten werden – doch gestern Abend übertraf nochmal alles. Während sonst der ein oder andere Imbiss und einige Restaurants noch geöffnet hatten, war alles dunkel und gespenstisch leer. Denn am Vortag musste die Gastronomie bundesweit schließen. Und obwohl “Take away” und Lieferungen noch erlaubt sind, haben sich viele Restaurants für die gänzliche Schließung entschieden. Ein Glück ist mein Freund ein guter Koch!

Auch tagsüber machen sich die “neuen Regeln” bemerkbar. Obwohl mehr Menschen auf den Straßen unterwegs sind, ist es jedoch kein Vergleich zum ursprünglichen pulsierenden Potsdamer Stadtleben. Was positiv auffällt: Die Mehrheit der Menschen hält sich an die vorgegebenen Regeln. Sie sind maximal zu zweit unterwegs und halten einen gewissen Abstand zueinander ein. Die Autos auf den Straßen haben sich ebenfalls deutlich reduziert. Bei der Post oder an den Supermarktkassen orientieren sich viele gewissenhaft an der Fußbodenmarkierung. Und gleichzeitig wirkt es so, als würden sich die meisten halbwegs arrangieren, denn mir ist niemand begegnet, der einen übellaunigen Eindruck macht.

Coronavirus in Potsdam

Nach einem langen Homeoffice Tag (beim Homeoffice neigt man übrigens wirklich dazu, zu viel zu arbeiten), machen mein Freund und ich uns einen gemütlichen Abend. Wie in so vielen deutschen Wohnzimmern stehen auch bei uns gutes Essen und Spiele auf dem Programm. Wir starten jede Woche aufs Neue eine Kniffel-Meisterschaft!

Versucht das Beste aus der Situation zu machen und lasst euch nicht unterkriegen. Ich wünsche euch einen schönen Abend!

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