Positive Energie und ihr Einfluss auf unser Leben

Auch wenn vorgestern mit dem 1. Dezember für viele schon die Weihnachtszeit begonnen hat, findet sie ihren Startpunkt für mich heute – am 1. Advent. Ich weiß nicht wie es euch geht, doch für mich regt die dunkle, gemütliche und besinnliche Weihnachtszeit alle Jahre wieder zum Nachdenken an. Ich lasse das vergangene Jahr noch einmal in Ruhe an mir vorbeiziehen, während ich mein persönliches Fazit ziehe. Natürlich finden sich dabei jedes Mal positive wie auch negative Erinnerungen. Das Jahr 2017 wurde wesentlich durch mein Leben in Holland geprägt, das im Januar begann und in einer Woche endet. Dabei ist allerdings ein ganz anderer Punkt in den Vordergrund gerückt, der für mich die größte Bedeutung hatte:

Leben mit Angst

Durch ein weit zurückliegendes Langzeittrauma habe ich schon seit einiger Zeit mit Panikattacken zu kämpfen. Es gibt gute Phasen, in denen ich über einen längeren Zeitraum keinerlei Attacken habe und es gibt Phasen, in denen jeder Tag zum Kampf wird. Es war zu erwarten: Ein Umzug ins Ausland mit all seinen Unsicherheiten war ein großer und unterbewusster Nährboden für jegliche Angst. Somit stand dieses Jahr im Zeichen der Pflege von Psyche und Seele. Ich bin jedoch von Natur aus eine Kämpferin, sodass ich diese Phase nicht nur leidend aussitze, sondern auch nach Lösungswegen suche. Ich könnte euch an dieser Stelle SO viel über die Panikattacken, PTBS, Angststörungen und die Angst vor der Angst erzählen – das würde jedoch den Rahmen sprengen. Von daher werde ich dieses Thema in nächster Zeit gesondert behandeln.
Heute geht es vielmehr darum, dass wir alle – egal in welcher Verfassung – Zeit in das Bewusstsein von positiver Energie investieren sollten. Es wird unser Leben definitiv bereichern und ich möchte dazu anregen, sich über dieses Thema Gedanken zu machen und ein kleines Erfolgsrezept zum Glücklich sein geben!

Positive Energie als Lebenseinstellung

Ich bin der festen Überzeugung, dass unsere Gedankengänge und unsere Einstellungen zu einem großen Anteil unseren Alltag beeinflussen. Wenn wir also sehr schwarzmalerisch und pessimistisch an Dinge heran gehen, besteht die Möglichkeit, dass schneller etwas schiefgeht. Betrachten wir eine Aufgabe jedoch positiv gestimmt und optimistisch, können uns Mut, Selbstvertrauen und Überzeugung dazu bringen, die Aufgabe gut zu meistern. An den Begriffen „selbsterfüllende Prophezeiung“ und „Teufelskreislauf“ ist somit in meinen Augen ganz sicher etwas dran. Natürlich gibt es verschieden Phasen im Leben. Mal ist alles perfekt, mal läuft einfach alles schief und oft ist es genau die Mitte. Doch egal wie andere Menschen, das Internet und vor allem Social Media auf euch wirken: Schlechte Phasen gehören dazu und passieren jedem von uns, egal wie es scheint. Was uns jedoch bewusst werden muss ist, dass uns das Leben mit jeder schlechten Phase vor eine Herausforderung stellt. Wir allein entscheiden, wie wir auf diese Herausforderung reagieren.

Die Verantwortung für Deine positive Energie trägst allein Du

Schwierige Phasen und schlechte Ereignisse passieren, denn oft genug haben wir keinen Einfluss auf diese. Allerdings übernehmen allein wir die Verantwortung dafür, wie wir mit diesen Schwierigkeiten umgehen und was wir aus ihnen machen. Wir müssen Entscheidungen treffen, wachsen daran und werden stärker. Und stärker wird man letztendlich, indem man aus schweren Situationen das beste für sich zieht. Egal was das Leben bringt – mit positiver Energie wird man das Optimum aus seinem Schicksal herausholen und langfristig positive Dinge anziehen.
Ein wichtiger Punkt ist auch, dass man sein eigenes Glück nicht von anderen Menschen oder Dingen abhängig macht. Manchmal denkt man, dass man nur glücklich sein kann, wenn gewisse Umstände eintreten, wenn man zum Beispiel mehr Geld hat. Dabei sind nicht die Umstände dafür verantwortlich, ob wir glücklich sind oder nicht. Verantwortlich ist unsere Entscheidung, glücklich zu sein. Und erst wenn wir uns dafür entscheiden, glücklich zu sein und dementsprechend nach dieser positiven Energie handeln, werden wir diese positiven Umstände anziehen. Genauer gesagt: Erst muss man selbst aktiv werden, um anschließend etwas Gutes zu bekommen. Und nicht: Erst muss ich etwas Gutes bekommen, um anschließend glücklich zu sein. Erst geben, dann nehmen!

Was ich aus der Entscheidung zur positiven Energie ziehe

Ich habe mich, vor allem auf Grund meiner hartnäckigen Panikattacken, lange mit dem Thema „positive Energie“ beschäftigt. In der letzten Zeit habe ich zunehmend daran gearbeitet, meine Gedanken zu kontrollieren und darauf zu achten, weniger schlechte Gedanken zuzulassen. Ich nehme nicht einfach hilflos hin, was sich durch mein Unterbewusstsein in meinem Kopf abspielt, sondern versuche, meine Gedanken bewusst positiv zu steuern. Ich verbanne schlechte Gedanken aus meinem Kopf und beschäftige mich intensiv mit positiven Dingen. Überkommt mich die Angst, versuche ich mich selbst davon zu überzeugen, dass ich nicht in Gefahr bin, sondern dass es mir gut geht. Natürlich klappt das nicht auf Anhieb, aber es ist die Arbeit wert. Und ich bin mir sicher, dass ich dadurch langfristig positive Dinge anziehen werde.

Unsere Gedanken steuern unser tägliches Leben und somit auch, welche Entscheidungen wir für uns treffen. Wir allein sind dafür verantwortlich, die Einflüsse, die täglich auf uns einwirken, richtig zuzuordnen. Es ist falsch, unser Leben von anderen abhängig zu machen, denn dann geben wir unsere Verantwortung an andere ab. Wir schauen in unserem eigenen Leben untätig zu, wie sich nichts zum Guten verändert.

Mache dich selbst zum besten Beispiel für andere und sei die beste Version von dir selbst.
Hab positive Gedanken, übernimm Verantwortung für dein Leben, sei mutig und stark. Mit der Zeit wird immer mehr positives in dein Leben kommen!

Ich wünsche euch einen fabelhaften 1. Advent und eine sehr besinnliche Weihnachtszeit, ihr Lieben!
Folgende Bücher sind eine tolle Bereicherung oder auch ein schönes Weihnachtsgeschenk:

Schreibe einen Kommentar